Treibball

Treibball

Bei diesem Hundesport lernt der Hund große Bälle vor sich her zu Treiben.
Grundsätzlich ist Treibball für jeden Hund geeignet, der Spaß daran zeigt.
Der Ball sollte allerdings nicht die Motivation sein, sondern das Objekt, welches unversehrt von Punkt A nach Punkt B getrieben werden muss;
sog. “Balljunkies” müssen erst den kontrollierten Umgang mit dem Ball üben, z.B. mit einem Ferkelball aus Hartplastik.

Treibball verbindet Spaß, Bewegung und Gehorsam im gemeinsamen Spiel.
Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist wesentlicher Bestandteil dieses Sports und fördert dadurch die Beziehung zwischen Hund und Hundeführer.

 

Hat sich der Hund an den Ball gewöhnt und gelernt, ihn durch Anstoßen mit der Nase zum Hundeführer hin zu bewegen (“zu treiben”), kann auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden:

  • Das Treiben des Balles auf den Hundeführer zu mit allmählich wachsender Entfernung
  • Das Heranholen des vorher irgendwo abgelegten Balles ( das klappt bei schlechtem Wetter auch im Haus)
  • Die Arbeit mit zwei oder mehreren Bällen gleichzeitig (gezieltes Schicken)
  • Das Treiben des Balles über ein Hinderniss, auf eine Anhöhe, durch ein Labyrinth oder in ein Gattertor…..

....der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, wenn ihr die Grundregel beachtet:
Treibball basiert auf Gehorsam und Distanzkontrolle!
Der Hundehalter kann  jederzeit und unerwartet Signale wie “Platz”, “Steh”, “Zurück” oder einen Richtungswechsel ( z.B. von einem Ball auf einen anderen) einstreuen.

Fortgeschrittene können sich bei der Ausübung dieses Sports an Elementen aus den Hütewettbewerben orientieren.
Für den Anfänger ist es ratsam, die Grundbegriffe in einem Seminar in “einer guten Hundeschule” zu lernen. Treibball ist als Hundesport ursprünglich von Jan Nijboer entwickelt und beschrieben worden.

 

Noch ein Tipp:
Unterschiedliche Bälle in Größe oder Farbe erleichtern dem Hund das Spiel.
Bitte auch bedenken, dass die Bälle nicht vollständig vom Hund zu Stoppen sind; sie bleiben nicht stehen wie Schafe oder Rinder. Hütehunde neigen dann zum Bellen, um “die Tiere” damit zu Stoppen, das liegt in ihrer Natur.


Und bitte keinen übertriebenen Ehrgeiz entwickeln, all diese Übungen erfordern

Training und – besonders am Anfang – Geduld.

Beobachtet eure Hunde, sie sollten vor allem viel Spaß dabei haben!!!

  

Infos und empfehlenswerte Schule:
Anja Jakob - Treibballschule "Click'n Trick"

 

Text und Bilder: Lutz Grube & Wolfgang Rühr
Ein herzliches Dankeschön an unsre lieben LuWoS für den Bericht und die “Prinzessin beim Treiben” – Bilder
(ich liebe dieses Gesicht – Anmerkung des Webmasters)

 

 

(c) Silke Löffler
Australian Shepherd & Mini Aussie Zucht
Rosebud of Crana Kennel